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|Die militärische Rekrutierung von Kindern und schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Tinduf in New York angeprangert

Vereinte Nationen (New York)–Vor dem 4. Ausschuss der UNO-Generalversammlung in New York haben sich Petitionssteller gegen die Indoktrination und gegen die militärische Rekrutierung von Kindern und von Jugendlichen in den Lagern Tinduf ausgesprochen, wo die bewehrte Separatistenmiliz, „die Front Polisario“,  schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen verschulde.


Während dieser Gelegenheit unterstrich Frau Amanda DICIANNI, aus der NGO „Rescue and Relief International“, dass die internationale Gemeinschaft seit Jahren Alarm wegen der Rekrutierung und der Militarisierung von Kindern durch „die Front Polisario“ in den Lagern Tinduf, im algerischen Südwesten, schlage.

„Dies sind keine bloßen Anschuldigungen, sondern fundierte Behauptungen, die hier innerhalb dieser Generalversammlung wiederholt worden waren“, sagte Frau DICIANNI, hinzufügend, dass diese Verletzungen der Grundrechte von Kindern auf der 60. Tagung des UNO-Menschenrechtsrates, die kürzlich in Genf zustande kam, aufs Schärfste verurteilt worden waren.

Sie verwies ferner darauf, dass der Mangel an Sicherheitsmaßnahmen und an Transparenz in diesen vonseiten der bewehrten Milizen „der Front Polisario“ kontrollierten Lagern die Korruption im industriellen Maßstab nach sich geführt habe. Die Mitglieder dieser separatistischen Bewegung seien in Drogenhandel verwickelt und hätten nachweislich Verbindungen zu organisierten kriminellen Netzwerken.

„Diese Zustände sind dokumentiert und zeichnen ein düsteres Bild, das nicht ignoriert werden kann“, sagte sie, die anhaltende Marginalisierung der in diesen Lagern gefangenen jungen Menschen an den Pranger stellend.

Um dieser „bedauerlichen“ Situation ein Ende bereiten zu dürfen, stellte die Petentin die Dringlichkeit klar heraus, sich der unumkehrbaren internationalen Bewegung zu Gunsten von dem  marokkanischen Autonomieplan anschließen zu haben. Dieser Autonomieplan stelle die humanste, realistischste und friedlichste Lösung für diesen aus dem Boden gestampften Konflikt dar, ließ sie argumentieren.

In diesem Sinne unterstrich der Präsident des Stadtrates Ad-Dakhla, Herr Erragheb HORMATALLAH, dass es an der Zeit sei, dass die internationale Gemeinschaft ihrer Verantwortung nachkomme, „indem sie die Verbrecher der Front Polisario daran erinnere, dass es ein internationales Recht und eine internationale Konvention über die Rechte des Kindes gebe, die für alle Unterzeichnerstaaten gelte, mit einschließlich für das Land, in dem sich diese verfluchten Lager befinden.“

Frau Laila EL ATFANI, aus der NGO „Refai“, sprach sich ihrerseits gegen die systematischen Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Tinduf aus, wo die bewehrten Milizen der Front Polisario Kinder indoktrinieren und dabei ihre Grundrechte mit Füßen treten.

„Diese Kinder werden aus der Schule genommen und unter Verstoß gegen die Kinderrechtskonvention in Militärlager hineingezwungen“, protestierte die Bittstellerin vor den Mitgliedern des 4. Ausschusses der UNO-Generalversammlung, darauf verweisend, dass diese Missbräuche den Frieden und die Sicherheit in der Region unterminieren.

In diesem Zusammenhang verwies die Rednerin darauf, dass der in 2007 vonseiten des Königreiches Marokko unterbreitete  Autonomieplan der einzige politische Rahmen sei, um diesen Regionalkonflikt endgültig beilegen, die Würde der in den Lagern Tinduf gefangen gehaltenen Population gewährleisten und künftige Generationen vor der Ausbeutung und dem Missbrauch schützen zu dürfen.

Die ehemalige sambische Innenministerin, Frau Grace NJAPAU,  pflichtete dieser Meinung bei und forderte die Auflösung dieser Lager ein, um schweren Verletzungen der Menschenwürde ein Ende bereiten zu dürfen. Sie verwies darauf, dass Kinder in den Lagern Tinduf als Soldaten rekrutiert bzw. zu gewalttätigem Extremismus und zur Radikalisierung verurteilt werden.

Herr Wilson LALENGKE, aus der indonesischen Bürgerjournalistenvereinigung, verwies darauf, dass die bewehrte  Separatistenbewegung in diesen Lagern außergerichtliche Hinrichtungen durchführe und somit die heiligsten Prinzipien des Völkerrechtes mit Füßen trete. „Dies sind keine Einzelfälle, sondern systematische Gewalttaten gegen Zivilisten, die ihrer Freiheit beraubt und zum Schweigen gebracht werden“, ließ er beklagen.

Die Amerikanerin, Frau Nancy HUFF, in ihrer Eigenschaft als Präsidentin der NGO „Teach the Children International“, stellte ihrerseits fest, dass die Lager Tinduf zu einem Nährboden für die Radikalisierung, für den Extremismus und für den Menschenhandel aller Art ausgewachsen seien. Diese Situation verschärfe die Instabilität und die Verzweiflung der vonseiten der bewehrten Milizen der Front Polisario gefangen gehaltenen Population.

In diesem Zusammenhang stellte sie in den Vordergrund, dass der marokkanische Autonomieplan, der die uneingeschränkte Unterstützung der Vereinigten Staaten von Amerika und anderer Weltmächte genieße, die „glaubwürdigste und pragmatischste“ Lösung sei, die dem Wohlstand und der gemeinsamen Entwicklung in dieser Region fördernd sein dürfe.

In diesem Sinne verurteilte Frau Donna SAMS, aus der Antioch Community Church, die unangefochtene Kontrolle der separatistischen Bewegung der  Lager Tinduf, feststellend, dass die mangelnde Kontrolle in diesen Lagern „die Misshandlung, die  Korruption und die massive Veruntreuung der humanitären Hilfe auf allen Verteilungsebenen durch die Anführer und durch ihre Familien nach sich führt“.

Andere Bittsteller, wie Herr Ramdan BOUFOUS, aus dem Gemeinderat Tarfaya, Frau Khadija ILLA aus dem Provinzrat Laâyoune, Herr Sidati BEN MASSAOUD, aus der Gemeinde Dcheira, Frau Amal JBOUR, aus der Jordanischen Philosophischen Gesellschaft, Frau Moufida OUIDDAD, aus der Handels-, Industrie-und-Dienstleistungskammer Laâyoune-Sakia El Hamra, Herr Hamada BOUIHI, aus der Sahara-Liga für Demokratie und für Menschenrechte und Herr El Fadel BRAIKA, in seiner Eigenschaft als Mitglied der saharawischen Vereinigung gegen die Straflosigkeit in den Lagern Tinduf (ASIMCAT), verurteilten aufs Schärfste die „äußerst erbärmlichen“ Bedingungen, denen die Population der Lager Tinduf ausgeliefert sei.

Sie schlussfolgern zum Schluss daraus, dass diese Population in einem Todeslager unter freiem Himmel dahinsieche, wo die Menschenwürde und die grundlegendsten Rechte vonseiten einer bewehrten  separatistischen Miliz mit dem Segen des Gaststaates Algerien verletzt werden.

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22.10.2025   Back Print
 

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