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|Der UNO-Generalsekretär nehme die Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Tinduf unter Beschuss

Vereinte Nationen (New York)–Der jüngste Bericht des UNO-Generalsekretärs, des Herrn António GUTERRES, über die marokkanische Sahara verweise aufs Neue auf die alarmierende Menschenrechtslage in den Lagern Tinduf, im algerischen Südwesten.

Der Bericht hebe die systematischen Übergriffe der bewehrten  Separatistengruppe der Front Polisario unter der Mitwirkung des Gastlandes an der in diesen Lagern gefangenen Zivilbevölkerung hervor.

In diesem Zusammenhang stelle der Bericht die Informationen klar heraus, die dem Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für die Menschenrechte zugkommen seien. Diese beklagen die anhaltend prekären Lebensbedingungen in den Lagern Tinduf, mit einschließlich die Ernährungsunsicherheit, sowie die Notwendigkeit, den Schutze der Menschenrechte in diesen Lagern sicherstellen zu haben.

Es ist darüber hinaus zu betonen, dass die anhaltenden Einschränkungen der Meinungs-und-Bewegungsfreiheit, der fehlende Zugang zur Justiz sowie die Einschüchterungs-und-Schikanierungsmaßnahmen der inhaftierten Population der Lager Tinduf entgegen, insbesondere den Frauen und den Kindern entgegen, nicht nur die Menschenrechtslage in diesen Lagern verschlechtern, sondern auch die Ernährungsunsicherheit verschärfen und die im Berichte des UNO-Generalsekretärs in den Vordergrund gestellte prekäre Lage weiterhin verschärft hätten.

In diesem Zusammenhang verwies Herr GUTERRES auf den Schrieb  des Königreiches Marokko an das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte vom 26. Juni 2025, worin die systematischen Menschenrechtsverletzungen der Front Polisario in den Lagern Tinduf und deren Ausbeutung durch die algerische Propaganda ausführlich dargelegt worden seien.

In diesem Zusammenhang werde die Erinnerung an die Zeugenaussagen und an die Berichte wachgerufen, die die Rekrutierung von Kindersoldaten und die wiederholte Veruntreuung der internationalen humanitären Hilfe zum Nachteile der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen bestätigen.

Diesen Bevölkerungsgruppen werde derzeit eine glaubwürdige und eine transparente Volkszählung vorenthalten, wie sie in den wiederholten Appellen der verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen an das Gastland eingefordert worden war. Dies sei der Intransparenz und der Aufbauschung von Zahlen zwecks der Umleitung der humanitären Hilfe fördernd.

Die internationale Gemeinschaft sei somit aufs Neue dazu  aufgefordert, diese schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen angehen zu haben, die die Grundrechte der in Tinduf gefangenen Bevölkerung verletzen.

Es werden immer mehr Einforderungen nach einer strengeren Überwachung, nach einem ungehinderten Zugang zu den UNO-Mechanismen zwecks der Förderung und zum Schutze der Menschenrechte sowie zwecks der dringenden Umsetzung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Würde und der Freiheit dieser Bevölkerungsgruppen laut.

-News und Events rund um die Westsahara / CORCAS-


   
31.10.2025   Back Print
 

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