In einer Sondersendung, die am Samstagabend, dem 01. November 2025, auf dem Sender 2M ausgestrahlt worden war, betonte Herr BOURITA, dass seine Majestät der König seit dessen Thronbesteigung darauf hingearbeitet habe, den „schwer umsetzbaren Plan einer Einigung und eines Referendums“, der eine Sackgasse darstelle, überwinden zu dürfen, indem er in 2007 den Autonomieplan unterbreitete. Dieser Vorschlag bilde die alleinige Basis für die Verhandlungen über die Sahara heraus und werde vonseiten der Großmächte unterstützt.
Der Königliche Ansatz beruhe auf einer klaren und auf einer strategischen Vision, die es den einflussreichen Staaten, insbesondere den Vereinigten Staaten von Amerika und der Republik Frankreich, ermöglicht habe, die Souveränität des Königreiches Marokko über die Sahara anerkennen zu haben. Dies sei dem täglichen Engagement seiner Majestät des Königs und seinem direkten Austausch mit den Staatsoberhäuptern im Hinblick auf diese Angelegenheit zu verdanken, erklärte er weiter.
Er unterstrich ferner, dass der Ansatz seiner Majestät des Königs zur Bewältigung aller bestehenden Herausforderungen auf fortschrittlichen Zielsetzungen abstütze. Er gründe sich auf die Glaubwürdigkeit und auf konkrete Maßnahmen zum Aufbau des Vertrauens bei den Partnern sowie bei den Gesprächspartnern.
Er fügte hinzu, dass die Weitsicht des Königs die Zusammenarbeit mit den europäischen Großmächten bewerkstelligt habe, die auf Grund ihres vertieften Verständnisses der Region, ihrer Geschichte und ihrer geopolitischen Grundlagen eine einflussreiche Rolle in der Sahara-Frage einnehmen.
Während dieser Gelegenheit blickte Herr BOURITA auf die Besuche seiner Majestät des Königs in mehreren afrikanischen Staaten zurück, die zuvor den „Marionettenstaat“ anerkannt hatten, bevor diese Staaten ihre Position änderten und die marokkanische Souveränität über die Sahara anerkannten. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Rückkehr des Königreiches Marokko in den Schoss der Afrikanischen Union (der AU) in 2017.
Er führte weiterhin aus, dass dieselbe Strategie europäischen Staaten gegenüber verfolgt worden war, darunter 23 EU-Mitgliedstaaten gegenüber, die nun die marokkanische Autonomieinitiative unterstützen.
Im wirtschaftlichen Bereiche hob der Minister die Fortschritte in der Sahara-Frage hervor, die Erinnerung daran wachrufend, dass der stellvertretende US-Außenminister, Herr Christopher LANDAU, jüngst erklärt hatte, dass die US-Regierung amerikanische Investitionen in den südlichen Provinzen des Königreiches Marokko fördern werde.
Er brachte außerdem die Unterzeichnung des marokkanischen Agrarabkommens zwischen der EU und dem Königreich Marokko am 4. Oktober 2025 zur Erwähnung, das den Zugang zum europäischen Markt für Agrarprodukte aus den südlichen Provinzen des Königreiches Marokko ermögliche, sowie die Beteiligung der Republik Frankreich am marokkanisch-französischen Wirtschaftsforum am 9. Oktober 2025 in der Stadt Ad-Dakhla, das neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen den beiden Staaten ausloten sollte.
Herr BOURITA rief die Erinnerung auch an die Unterzeichnung des Seefischereiabkommens zwischen dem Königreich Marokko und der Föderation Russland am 17. Oktober 2025, das auch die südlichen Provinzen des Königreiches Marokko umfasse, sowie an die wichtige Initiative, den Sahelstaaten den Zugang zum Atlantik ermöglichen zu dürfen.
In diesem Zusammenhang stellte er in den Vordergrund, dass die Abstimmung innerhalb des UNO-Sicherheitsrates am 31. Oktober 2025 ein Votum für „das Königreich Marokko seiner Majestät des Königs Mohammed VI.“, die in die Wege geleiteten Reformen und die in verschiedenen Bereichen erzielten Fortschritte, insbesondere im Hinblick auf die Stellung der Frau und auf die nachhaltige Entwicklung, gewesen sei, angesichts der Glaubwürdigkeit seiner Majestät des Königs und seiner internationalen Führerschaftrolle.
Dies sei das erste Mal, dass eine UNO-Resolution die Souveränität des Königreiches Marokko über die Sahara thematisiere. Sie begrüßte zum Schluss, dass der Autonomieplan nun zu einer Lösung und nicht mehr nur zu einem Vorschlag geworden sei, sie als „historisch“ bezeichnend, da kein Land dagegen abgestimmt habe.
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