„Diese Autonomieinitiative im Rahmen der marokkanischen Souveränität ist die einzige Basis für eine gerechte und für eine dauerhafte Lösung auf politischem Wege und auf Verhandlungswege“ des Regionalkonfliktes rund um die marokkanische Sahara-Frage, unterstrich der bei den Vereinten Nationen akkreditierte französische Botschafter, Herr Jérôme BONNAFONT, im Anschluss an die Verabschiedung der Resolution Nr. 2797 durch den UNO-Sicherheitsrat zur marokkanischen Sahara am Freitag, dem 31. Oktober 2025.
In diesem Zusammenhang ließ der Botschafter anmerken, dass sich „ein zuwachsender internationaler Konsens in diese Richtung abzeichnet“, klar herausstellend, wie wichtig es sei, dass der UNO-Sicherheitsrat diese Dynamik wahrnehme, wie er es nun mit dieser Resolution tue. „Dies ist ein gemeinsamer Erfolg“, erklärte er in dessen Erläuterung hinsichtlich dieser Abstimmung.
Er betonte ferner, dass die Republik Frankreich Glauben der für beide Parteien annehmbaren Lösung auf politischem Wege schenke.
„Die politische Dynamik ist vorhanden; es ist nun an der Zeit, vorankommen zu haben. Deshalb wird der persönliche Gesandte dazu aufgefordert, die Parteien so bald wie möglich zusammenbringen zu haben, zwecks dessen eine definitive Beilegung des Konfliktes erzielen zu dürfen. Wir bekunden dazu unsere gänzliche Unterstützung ihm zugunsten.“
Der französische Botschafter bemerkte zudem, dass der UNO-Sicherheitsrat dank dieser Resolution „einen neuen Ansatz befürworte, der es den Parteien unter der Ägide der Vereinten Nationen und im Einklang mit den Grundsätzen der Charta bewerkstelligen werde, neue Anstrengungen für den Frieden leisten zu haben. Wir fordern sie dringend dazu auf, diese Chance entschlossen wahrnehmen zu haben.“
Er erklärte außerdem, dass die MINURSO dank dieser Resolution weiterhin „eine Schlüsselrolle zu Gunsten von der Stabilität in dieser Region wahrnehmen“ dürfe, hinzufügend, dass die Republik Frankreich vor Ort „die Einstellung der Feindseligkeiten und die uneingeschränkte Einhaltung des Waffenstillstandes einfordere, denn wir dürfen die Risiken nicht der Vergessenheit anheimfallen lassen, denen die Population auf Grund dieses Konfliktes ausgesetzt ist.“
„Diese Resolution skizziert den Weg zum Frieden. Wir haben den Sondergesandten und die Konfliktparteien zu unterstützen, damit sie beherzt und entschlossen gemeinsam Verhandlungen aufnehmen dürften, die diesem sich in die Länge ziehenden Konflikt zum Wohle der Population und zum Wohle der Staaten dieser Region ein Ende bereiten würden“, sagte der französische Botschafter zum Schluss.
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